Kommentare: 5
  • #5

    Rainer Böhme für die Interessengruppe aus Schweinitz/E. (Dienstag, 02 Oktober 2018 20:58)

    Lieber Herr Herrmann,
    wir haben als kleine, 6 Personen umfassende Gruppe eine hochinteressante, lebendige und von vielen historischen Hintergrundinformationen begleitete Führung erleben dürfen. Die Dramatik der Tage von Januar 1945 bis zum Ende der Schlacht um die Seelower Höhen konnten wir wenigstens zum Teil nachempfinden - wir waren direkt auf dem historischen Schlachtfeld. Dort wurde das Grauen der Kämpfe um den Brückenkopf an der Oder und um die Seelower Höhen auch emotional fassbar. Es hat uns tief bewegt, wie auf der deutschen und der sowjetischen Seite meist junge Soldaten in den Schützengräben und auf dem Gefechtsfeld litten und dort häufig genug ihr Leben verloren. Gerd-Ulrich Herrmann hat es verstanden, für uns Geschichte erlebbar und Zusammenhänge begreifbar zu machen. Vielen Dank!
    Bis zu unserer nächsten gemeinsamen Exkursion wünschen wir Herrn Herrmann viele interessierte Gäste und ihm persönlich alles Gute.

  • #4

    Bredstedter Liedertafel von 1842 (Donnerstag, 21 Juni 2018 17:06)

    Lieber Hr. Herrmann,
    auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank, von allen die mit Ihnen das Oderbruch 5 Tage bereist haben.
    Wir haben schon viele Reiseleiter erlebt in den 175 Jahren des Bestehens (sind wir schließlich der älteste Männerchor Schleswig Holsteins), aber keiner hat so informativ, interessant, überparteilich und nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, Geschichte, Politik, Religion, Architektur, Literatur und Soziales so eindrucksvoll und wenn es angebracht war auch mit dem nötigen Humor verbinden und vermitteln können.
    Weiter so, denn auf diese Art gelingt ERINNERN am Besten.
    Im Namen des Chores, unserer Partnerinnen und unserer passiven Mitgliedern,
    für den Vorstand: Peter Bühne,Schriftführer.

  • #3

    Ernst Hall-Waldhauser (Dienstag, 22 August 2017 20:13)

    Sehr geehrter Herr Herrmann,

    wir begegneten uns vor einer Woche zufälligerweise auf dem Gelände der Gedenkstätte. Ich, der Besucher aus München, war an diesem Tag mit dem Zug von FFO über Seelow nach Eberswalde unterwegs, um mir die Landschaft anzusehen, in der vor über 72 Jahren die Hölle auf Erden statt fand. In dem sich entwickelnden Dialog, bekam ich sehr schnell einen Eindruck über Ihre profunde Kompetenz zum damaligen Zeitgeschehen. So informierten Sie mich kurz und präzise über den Kesselschlacht von Halbe, in der mein nun verstorbener Onkel das Glück hatte, noch lebend, aber in russische Gefangenschaft, zu entkommen.

    Ich habe natürlich auch ein bisschen auf Ihrer sehr gut gestalteten Website recherchiert und möchte Ihnen auf diesem Weg für Ihr hohes Engagement für die jüngere Zeitgeschichte meinen großen Respekt zollen. Vieles gerät heute in Vergessenheit und wird kaum mehr gewürdigt, obwohl Millionen von Toten zu beklagen waren, die individuell betrachtet, unsäglich Schreckliches erlebt hatten.

    Als einen meiner letzten Eindrücke von Seelow habe ich Ihnen ein Foto vom Bahnhof angehängt, auf dem der Ortsname fast verblasst ist. Dafür, dass Sie gegen das Verblassen der Geschichte wirken, danke ich Ihnen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ernst Hall-Waldhauser

  • #2

    Andreas Otto (Sonntag, 18 Juni 2017 22:26)

    Herzlichen Dank für Deine vielfältigen Informationen und Erklärungen in allen Bereichen des Seminars bei "Berliner Unterwelten".
    Deine fundierten und kompetenten Erläuterungen ließen das Thema stets lebendig erscheinen.
    Behalte bitte auch in zukünftigen Seminaren/Veranstaltungen unbedingt Klessin und den Soldatenfriedhof Seelow im Programm. Beide Punkte sind aus meiner Sicht markante Eckpunkte für Dein Motto: "Geschichte erinnern".
    Durch Dich waren alle Aspekte des Themas stets präsent und ich würde bei Dir als Referenten sofort wieder "blind" buchen.

  • #1

    Manfred Usczeck (Donnerstag, 25 Februar 2016 16:45)

    Ich freue mich, der Erste auf dieser Seite sein zu dürfen.
    Viele Jahre haben Gerd-Ulrich Herrmann und ich als Offiziere unserem Vaterland treu gedient. Als 1990 die Bürger der DDR sich entschieden, nach dem § 23 des Grundgesetzes dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beizutreten, wurde Gerd-Ulrich nach einer kurzen Zeit in der Bundeswehr Zivilist, und ich blieb Soldat. Doch der Kontakt wurde noch enger, da wir in der Politischen Bildung unsere Aufgabe sahen. Als Leiter der Gedenkstätte in Seelow haben wir gemeinsam viele nationale und internationale Seminargruppen über die Ereignisse an den Seelower Höhen informiert und damit unsere Region weltweit bekannt gemacht.
    Da er geschichtlich sehr interessiert ist, hat er viele Interessierte an seinem Wissen teilhaben lassen und als Autor Publikationen veröffentlicht.
    Auf Gerd-Ulrich konnte man sich immer verlassen. Er war stets pünktlich, gut vorbereitet und aktuell informiert. Seine Vorträge waren interessant, mit vielen wissenschaftlich aufbereiteten Informationen angereichert und gerade deswegen immer verständlich. Selbst kurzfristige Termine konnten wir zu beiderseitigen Zufriedenheit regeln. Kompromisse waren ihm nicht fremd.
    Nun, da er in den Ruhestand getreten ist, sollte man meinen, dass er sich eine Pause gönnen würde, nach dem langen und nicht immer leichten Arbeitsleben. Doch, weit gefehlt; er kann sich nicht zur Ruhe setzen. Er muss tätig sein. Aus Gesprächen weiß ich, dass er noch viel vor hat.
    Dafür wünsche ich ihm Gesundheit und immer das Stückchen Glück, was der Mensch braucht, wenn er in einen neuen Lebensabschnitt tritt.